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Aktuelles
24.07.2015

Lehrgangsangebot "Alltagsbegleiter in der Altenhilfe" in Bad Kreuznach

Das Institut "inversa" und die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz bieten den nächsten Lehrgang "Alltagsbegleiter in der Altenhilfe" an.
Es handelt sich hierbei um einen zertifizierten Lehrgang mit einem Umfang von 170 Unterrichtseinheiten, zweimal wöchentlich (MI + FR) finden Tagesseminare statt, parallel absolvieren die Teilnehmer 80 Stunden Praktikum in Einrichtungen der stationären Altenhilfe. Der dreimonatige Lehrgang entspricht den Anforderungen des Betreuungsassistenten nach §87b und wird gefördert durch die Agentur für Arbeit (Bildungsgutschein), Rentenversicherungsträger und europäische Fördergelder (Prämiengutschein/Qualischeck).
Der aktive Einbezug der zu betreuenden Personen in die Lebens-, Freizeit- und Alltagsgestaltung stehen im Mittelpunkt. Der gewohnte Tagesablauf soll dabei so lange wie möglich erhalten bleiben - sowohl zu Hause als auch nach dem Umzug in ein Pflegeheim. In der Qualifizierungsmaßnahme werden auch pflegerisches Basiswissen, ernährungswissenschaftliche Grundkenntnisse sowie rechtliche und betriebswirtschaftliche Aspekte der Betreuung vermittelt.

"Nach einer weiteren Gesetzesänderung sind die Chancen für Alltagsbegleiter so gut wie nie zuvor, denn es bieten sich immer mehr Arbeitsbereiche", berichtet Andrea Bender-Nickel, Geschäftsführerin des Institutes "inversa", das solche Lehrgänge seit 2008 erfolgreich in Dillenburg, Wiesbaden, Zollhaus und Bad Kreuznach durchführt. Der Kurs richtet sich an engagierte Personen, die Interesse an der Alltagsbegleitung von älteren, betreuungsbedürftigen Menschen haben.

Nach Abschluss des Lehrgangs ergeben sich Betätigungsfelder in der Betreuung zu Hause, der stationären Pflege, der Tages- und Kurzzeitpflege oder in ambulanten Wohngemeinschaften.
Termine für Erstgespräche sowie weitere Auskünfte erhalten Sie bei der Kursleitung Andrea Stoffel 0170/3217007, www.inversa-altenhilfe.de

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08.07.2015

Kinaesthetics- kostenfreie Beratung für alle Interessierte am 15. Juli

Antoinette Ender, Kinaestheticstrainerin und Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivpflege am Krankenhaus St. Marienwörth, bietet für Pflegende Angehörige und ehrenamtlich in der Pflege Tätige einmal monatlich eine kostenfreie Beratung an. Sie informiert z. B. zur Erleichterung eines Transfers innerhalb des Bettes, Optimierung der Fortbewegung in den Rollstuhl uvm..
Kinaesthetics geht davon aus, dass die Unterstützung eines pflegebedürftigen Menschen dann gesundheits- und entwicklungsfördernd ist, wenn sie ihn in seinen eigenen Bewegungsmöglichkeiten, in seiner Eigenaktivität und Selbstwirksamkeit unterstützt. Eine Voraussetzung dafür ist die Bewegungskompetenz der pflegenden Person.

Mittwoch, 15.07.2015,
16:00 - 18:00 Uhr
Krankenhaus St. Marienwörth
Medienraum 5. Stock
Mühlenstr. 39
55543 Bad Kreuznach

Für Informationen vorab steht Ihnen gerne Antoinette Ender unter der Telefonnummer
(0671) 372-1417 oder per Email Antoinette.Ender@marienwoerth.de zur Verfügung.

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09.09.2014

„Demenz – jede/r kann etwas tun“ – Welt-Alzheimertag am 21. September

Seit 1994 finden am 21. September in aller Welt vielfältige Aktivitäten statt, um die Öffentlichkeit auf die Situation der Alzheimer- Kranken und ihren Angehörigen aufmerksam zu machen. Momentan wird davon ausgegangen, dass etwa 44 Millionen Menschen weltweit von der Erkrankung betroffen sind, zwei Drittel davon leben in Entwicklungsländern. Bis 2015 soll die Zahl auf 135 Millionen ansteigen, hier sind besonders China, Indien und die afrikanischen Länder südlich der Sahara betroffen.

Das Motto für den diesjährigen Welt- Alzheimertag lautet in Deutschland: „Demenz – jede/r kann etwas tun". Demenz ist ein Thema, das früher oder später jeden berührt: Vielleicht erkrankt jemand aus der Familie, vielleicht begegnen uns Menschen in unserer Freizeit, im Chor, beim Sportangebot oder auch im Supermarkt. Menschen, die im Gesundheitswesen tätig sind, kommen mit Demenzerkrankten ebenfalls häufig in Kontakt. Aus diesem Grund können auch alle etwas tun, um das Leben für Menschen mit Demenz und deren Angehörigen lebenswerter zu machen. Dies beginnt damit sich über das Krankheitsbild zu informieren und ein Verständnis für die besondere Situation der betroffenen Menschen zu entwickeln. Es geht darum, Teilhabe zu ermöglichen, wo immer es geht und Ausgrenzung zu vermeiden. Im Bereich Gestaltung von Wohnen und Leben zu Hause, in Heimen und Wohngemeinschaften sind ebenfalls Überlegungen zu starten und der Ausrichtung von Betreuung, Pflege und Therapie auf Menschen mit Demenz kommt sicherlich eine große Bedeutung zu.

Es geht also mit dem Welt- Alzheimertag auch darum, auf die Situation der 1, 5 Millionen Menschen, die an Demenz erkrankt sind und deren Familien hinzuweisen. Auch wenn gegenwärtig keine Heilung der Erkrankung in Sicht ist, kann durch medizinische Behandlung, Beratung, soziale Betreuung, fachkundige Pflege und vieles mehr den Kranken und ihren Angehörigen geholfen werden.

Die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz in Bad Kreuznach haben sich seit 2008 mit der Einrichtung ihres Informationsbüros Demenz der Unterstützung Betroffener und ihrer Familien gewidmet. Jährlich berät Frau Liane Jung ca. 50 Familien, denn meist kommen in die Beratung nicht die Betroffenen, sondern Familienangehörige, die mit der Versorgung häufig überfordert sind. Schwerpunkt ist der Umgang mit der Erkankung. Hierzu bietet Frau Jung hilfreiche individuelle Unterstützung an. Weiterhin werden schon seit vielen Jahren öffentliche Veranstaltungen zum Thema Demenz durch das Informationsbüro organisiert. Besonders zu erwähnen ist hier die jährlich stattfindende Kinoveranstaltung. Ein Gesprächskreis für Angehörige von Menschen mit Demenz findet jeden 3. Dienstag im Monat im Haus St. Josef, Mühlenstr. 43 statt. Hier steht der Austausch der Angehörigen im Vordergrund, denn durch das Gefühl mit der Erkrankung und ihren Herausforderungen nicht alleine zu sein, hilft den Alltag besser zu bewältigen.

In diesem Jahr steht ein weiteres Projekt in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Demenz, der Schwerpunktstelle Demenz in Bad Sobernheim und der Kreisverwaltung Bad Kreuznach, im Fokus der Überlegungen. Mit der Kampagne „Auf dem Weg zum demenzfreundlichen Landkreis Bad Kreuznach" möchten die genannten Initiatoren Dienstleistern im Einzelhandel, Banken, Verwaltung, Feuerwehr, Polizei etc. die Möglichkeit geben, sich im Krankheitsbild schulen zu lassen und Strategien zum Umgang zu erlernen. Hier findet sich das Motto des Weltalzheimertages – „Demenz- jede/r kann etwas tun" wieder.

In den Einrichtungen der Franzikanerbrüder vom Heiligen Kreuz sind zahlreiche Angebote auch speziell für Menschen mit Demenz wiederzufinden. Möglichst werden diese Angebote in die Tagesstruktur der Bewohner integriert. Gerade den Mahlzeiten und deren Zubereitung kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, da die geschulten Mitarbeiter in den Häusern großen Wert auf das „wie zu Hause"- Gefühl legen. Weitere Betreuungsangebote finden sich im kreativen, sportiven und musiktherapeutischen Bereich. Es werden Einzelbetreuung angeboten, Ausflüge organisiert, oder aber die Sinne der Menschen mit Demenz angesprochen.

Demenz – „jeder kann etwas tun" gilt auch in den Einrichtungen der Franziskanerbrüder und wirkt sich somit auf die Lebensqualität der Menschen aus.

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09.09.2014

Ausflug zum Rochusberg in Bingen am Rhein

Der heilige Rochus hatte wohl bei Petrus ein gutes Wort für die Bewohner und Mitarbeiter aus der Tagesbetreuung unseres Hauses eingelegt und so starteten sie bei strahlendem Sonneschein am Donnerstag, dem 21.08.2014 um 11.00 Uhr, zum Rochusfest nach Bingen.

Zum Glück hatten sie im Hildegardforum einen Tisch bestellt, denn es herrschte schon um die frühe Uhrzeit ein reges Treiben.
Gut gestärkt am gesunden Buffet, denn gekocht wurde nach den überlieferten Rezepten der Heiligen Hildegard von Bingen, machte sich die Reisegrupee aus dem St. Antoniushaus auf den Weg zur Rochuskapelle, wo just im Moment des Eintreffens ein Freilichtgottesdienst stattfand.
Da die Sonne es gut mit ihnen meinte, wurde noch ein Kaffee und hausgemachter Kuchen auf der gemütlichen Terrasse des Hildegardforums eingenommen.
Gut gelaunt machte sich die Gruppe dann um 16.00 Uhr auf den Heimweg.

Fazit aller Teilnehmer: „Ein rundum gelungener Tag!“

 

 

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29.07.2014

Demenzfreundlicher Landkreis Bad Kreuznach

In Deutschland leiden Schätzungen zufolge etwa 1,3 Millionen Menschen an Demenz. Im Landkreis liegt die Zahl bei 5.000 bis 7.000 – Tendenz steigend.

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass wir in unserem beruflichen Alltag und auch im privaten Umfeld vermehrt auf Menschen mit Demenz treffen werden. Zukünftig werden auch immer mehr Demenzerkrankte allein in ihrem Haushalt leben. Angehörige, die helfend zur Seite stehen können, gibt es nicht oder leben weit entfernt. Umso wichtiger ist ein aufmerksames Umfeld, damit Menschen mit Demenz so lange als möglich ein selbstbestimmtes, sicheres und menschenwürdiges Leben in Gemeinschaft führen können. Dies ist eine Aufgabe, die das Zusammenwirken vieler erfordert. Mit unserem Projekt »Auf dem Weg zum demenzfreundlichen Landkreis Bad Kreuznach« unter der Schirmherrschaft von Herrn Landrat Franz-Josef Diel, laden wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Dienstleister, wie Einzelhandel, Banken, Feuerwehr, Polizei ein, um ihnen Kenntnisse im Umgang mit dementiell erkrankten Menschen zu vermitteln und sie für deren Bedürfnisse zu sensibilisieren. Das Schulungsprogramm beinhaltet Grundkenntnisse zum Krankheitsbild Demenz und dem Umgang mit Menschen mit Demenz. In Berufsgruppen bezogenen Fallbeispielen kann das Erlernte praktisch erprobt werden.
Die Schulungen finden im Zeitraum von 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr statt.
Die Teilnahme ist kostenlos.

Um Anmeldung wird bis 07.10.14 gebeten.

Auf Ihre Teilnahme freuen sich

Informationsbüro Demenz
Pflegestützpunkt Schwerpunktstelle Demenz und
Netzwerk Demenz Region Bad Kreuznach e.V.
Franz-Josef Diel

weitere Infos zum Projekt finden Sie im folgenden Flyer.
Bitte nutzen Sie zur Anmeldung dieses Formular.

Herzlichen Dank!

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06.05.2014

Personaländerungen im Vorstand

Mit dem 01. Mai 2014 gibt es Personaländerungen im Vorstand des Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz e. V.: Dr. med. Matthias Bussmann wird neben Joachim Domann als Geschäftsführender Vorstand das Gremium verstärken, während Bruder Bonifatius Faulhaber die Aufgabe des Vorstandsvorsitzenden übernimmt. Bislang war Bruder Ulrich Schmitz als Generalsuperior automatisch auch Vorstandsvorsitzender der Werke. Mit der Trennung beider Ämter und der Übernahme des Vorstandsvorsitzes durch Bruder Bonifatius soll die Position der Gesundheits- und Sozialeinrichtungen auf Grundlage des christlichen Leitgedanken weiter gestärkt werden.

„Wir haben unser Engagement im Sozialwesen in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut. Neue Einrichtungen der Senioren- und Behindertenhilfe sind hinzugekommen und im Bereich des Krankenhauses haben wir insbesondere durch den Erweiterungsbau und die Schaffung neuer medizinischer Angebote die Weichen für die Zukunft gestellt", erklärt Bruder Bonifatius Faulhaber. „Deshalb haben wir personelle Verstärkung gesucht, die die Weiterentwicklung unserer Einrichtungen kompetent begleiten und vorantreiben kann."

Mit Dr. med. Matthias Bussmann ist diese Verstärkung nun gefunden. Ab Anfang Mai wird der 44-jährige Facharzt für Anästhesiologie und Diplom-Gesundheitsökonom seine Expertise in medizinischen wie kaufmännischen Fragen als Geschäftsführender Vorstand einbringen. Nach dem Studium der Humanmedizin an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und seiner Zeit als „Arzt im Praktikum" am St. Vincenz- und Elisabeth Krankenhaus in Mainz absolvierte er seine Facharztausbildung an der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie der Johann Wolfgang von Goethe-Universität Frankfurt. Von Februar 2007 bis April 2014 war Dr. Bussmann als Oberarzt der Abteilung für Anästhesiologie am Heilig-Geist-Hospital in Bingen tätig. Nachdem er bereits 2001 ein Diplom in Gesundheitsökonomie erworben hat, absolvierte Dr. Bussmann von 2009 bis 2011 das postgraduale Master-Fernstudium „Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen" der TU Kaiserslautern und der Universität Witten-Herdecke und schloss 2013 das Fernstudium „IT-Management" erfolgreich ab.

„Ich freue mich nun darauf, meine langjährige Berufserfahrung in die neue Position als Geschäftsführender Vorstand bei den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz einbringen zu können. Gemeinsam mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden wir als Führungsgremium dafür sorgen, die Herausforderungen der Zukunft im Gesundheits- und Sozialwesen zu meistern", erklärt Dr. Matthias Bussmann.

In der Region Bad Kreuznach unterhalten die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz das Akutkrankenhaus St. Marienwörth sowie die Altenhilfeeinrichtungen Haus St. Josef (Bad Kreuznach), St. Antoniushaus (Bad Münster am Stein-Ebernburg), Puricelli Stift (Rheinböllen) und Haus Maria Königin (Kirn). Im Bau befindet sich derzeit das Haus St. Michael in Kirchberg (Hunsrück). Zum Träger gehören weiterhin das Medizinische Versorgungszentrum Nahe sowie der Palliativstützpunkt Rheinhessen-Nahe. Darüber hinaus sind die Franziskanerbrüder einer der Träger des Treffpunkt Relings (Bad Kreuznach). Außerhalb der Region Bad Kreuznach ist die Gemeinschaft Träger des St. Josefshauses (Hausen/Wied) und des Klosters Ebernach (Cochem/Mosel) und hält Beteiligungen an den Mosellandwerkstätten (Treis-Karden), der Caritas Sozialstation an Rhein und Wied (Linz/Rhein) und am Neuwieder Hospiz.

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03.03.2014

Charlotte Schnell feierte am 19.02.14 ihren 102’ten Geburtstag im St. Antoniushaus

Zu diesem Ereignis kam ihre gesamte Familie nebst ihrem achten Urenkel, der gerade 6 Monate alt ist. Auch der Verbandsgemeindebürgermeister Ludwig Wilhelm und Landrat Franz-Josef Diel kamen gerne zu Kaffee und Kuchen und einem netten Plausch vorbei.

Auf Befragung der Herren, was sich Frau Schnell für die Zukunft wünsche, antwortete sie: „Ich hoffe, dass alles so bleibt, wie es ist“. Die Jubilarin fühlt sich im St. Antoniushaus sehr wohl und gut aufgehoben. Da Lesen ihr größtes Hobby ist, ist ihr der wöchentliche neue Krimi ganz wichtig. „Aber er darf nicht zu hart sein“, sagt sie mit einem Lächeln.

Wir hoffen und wünschen alle, dass es Frau Schnell weiterhin so gut geht und wir noch einige Geburtstage gemeinsam feiern können.

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