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Internationaler Tag der Händehygiene am Krankenhaus St. Marienwörth

Aktion „Vor Ort auf Station“

Alljährlich nimmt das Hygienefachteam im  St. Marienwörth den internationalen Händehygienetag  im Mai zum Anlass, durch gezielte Aktionen im Krankenhaus auf die Notwendigkeit der besonderen Hygieneverantwortung hinzuweisen.

 

Hygiene spielt besonders in Einrichtungen wie Krankenhäusern und Rehabilitationszentren eine große Rolle. Immer dort, wo Menschen mit einem geschwächten Immunsystem auf engem Raum zusammenkommen, ist höchste Vorsicht geboten, so dass Keime und Bakterien keine Chance haben sich zu verbreiten.

 

Der von der Weltgesundheitsorganisation 2009 initiierte Internationale Tag der Händehygiene soll alljährlich die Aufmerksamkeit des medizinischen Personals auf die Händehygiene lenken. Das Datum 5.5. symbolisiert die fünf Finger jeder Hand. Die „Aktion Saubere Hände“ hat die Verbesserung der Patientensicherheit zum Ziel.

 

In diesem Jahr waren die Hygienefachkräfte  Charlotte Uhl und Kai-Uwe Pflügl unterwegs auf allen Etagen im St. Marienwörth. Angefangen haben sie in der Küche des Krankenhauses, danach bei den Mitarbeitern des Reinigungsdienstes, über die Zentrale Notaufnahme, um dann auf allen Pflegestationen anhand von Videoanalyse der Hände und einer „Blackbox“ die Kollegen zu informieren und sensibilisieren.

 

Die Besucher des Aktionstages konnten anhand der „Blackbox“ das Ergebnis einer korrekt durchgeführten Händedesinfektion überprüfen. Dafür wurde ein speziell präpariertes Händedesinfektionsmittel verwendet, das unter Schwarzlicht die Benetzung der Hände sichtbar machte. Hautareale, die nicht desinfiziert wurden, stellten sich als dunkle Flecken dar. Zusätzlich bestand die Möglichkeit seine Hände einer Videoanalyse zu unterziehen um somit den Hautzustand zu beurteilen.

 

Kollegen für die Händehygiene unablässig zu motivieren, sehen die Hygienefachkräfte Charlotte Uhl und Kai-Uwe Pflügl als eine ihrer hauptsächlichen Aufgaben. „Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass dies am besten gelingt, wenn dieses Thema immer wieder angesprochen wird und gleichzeitig die strukturellen Voraussetzungen geschaffen werden.“, erläutert Uhl.

Dies sieht im Krankenhaus St. Marienwörth konkret so aus, dass direkt in den Zimmern mehrere Desinfektionsspender installiert wurden, um eine patientennahe Händedesinfektion zu gewährleisten. Gleichzeitig wird jeder Ärztin und jedem Arzt  und dem gesamten Pflegeteam je eine Kittelflasche zur Verfügung gestellt.

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